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Thermische Isolierung von Wasserrohren

Bei der Wahl der Isolierung sollte man bedenken, dass sie uns viele Jahre lang dienen soll. Damit dies geschieht, muss sie sowohl vor mechanischen Beschädigungen als auch vor den Einflüssen der Umgebung, in der sie eingesetzt wird, angemessen geschützt werden.

Die Isolierung spielt eine sehr wichtige Rolle in unserem Zuhause sowie am Arbeitsplatz, obwohl wir uns ihrer Existenz meist gar nicht bewusst sind. In der Praxis werden verschiedene Arten von Isolierungen für unterschiedliche Installationen verwendet, z. B. für Heizungs-, Solar- oder Klimaanlagen. Eine richtig ausgewählte und aus geeigneten, hochwertigen Materialien hergestellte Isolierung sorgt dafür, dass die Wärme im Gebäude gehalten wird, wodurch die Heizkosten gesenkt werden. Zudem dämpft sie den Lärm der laufenden Anlage und gibt uns die Möglichkeit, Momente in ungestörter Stille zu genießen. Leider verliert eine Isolierung ohne ausreichenden Schutz mit der Zeit ihre Eigenschaften, was mit der sehr lästigen Notwendigkeit eines Austauschs verbunden sein kann. Natürlich achten einige Hersteller von Rohrisolierungen auf die höchste Qualität ihrer Produkte, wodurch diese weniger anfällig für schädliche äußere Einflüsse sind.

Temperatur und Sonneneinstrahlung

Viele Faktoren können die Qualität der Isolierung beeinflussen, was oft eng mit ihrem Verwendungszweck und ihrem Standort zusammenhängt. Bei Installationen, bei denen sich zumindest ein Teil außerhalb des Gebäudes befindet, kann die UV-Strahlung der Hauptfaktor für den Abbau sein. Als Beispiel kann hier eine Solaranlage dienen, die der zerstörerischen Wirkung der Sonnenstrahlen ausgesetzt ist. Eine ständige Aussetzung gegenüber den schädlichen Auswirkungen der Strahlung kann nicht nur zu einer erheblichen Verschlechterung der Isoliereigenschaften der Rohrummantelung führen, sondern in extremen Fällen auch zu deren Zerstörung. Darüber hinaus kann bei Rohren mit hoher Mediumtemperatur, wie es bei Solar- oder Heizungsanlagen der Fall ist, die Isolierung unter dem Einfluss von Hitze zerbröckeln. Daher lohnt es sich bei der Auswahl einer für diese Art von Anwendung geeigneten Isolierung, auf deren Schutz vor solchen Faktoren zu achten, z. B. eine Isolierung aus EPDM-Kautschuk, der eine erhöhte UV-Beständigkeit aufweist. Dieses Material zeichnet sich zudem durch eine hohe Temperaturtoleranz aus und ist für den Dauerbetrieb bei Temperaturen von bis zu 150ºC ausgelegt. Dies garantiert, dass die Isolierung auch bei hohen Mediumtemperaturen nicht schmilzt oder zerbröckelt. Ähnlich verhält es sich bei werkseitig vorisolierten Rohren. Ihre Außenfläche ist mit einem speziellen Schutzmantel aus einer Polyolefin-Copolymer-Folie überzogen, der den Einfluss der UV-Strahlung auf die Isolierung erheblich reduziert.

Mechanische Beschädigungen

Eine weitere ernsthafte Bedrohung für die Isolierung sind mechanische Beschädigungen. Dies betrifft die Isolierung von Installationen, die außerhalb von Gebäuden, in Kanälen, Kellern usw. verlaufen. Mit einem Wort: überall dort, wo das Rohr nicht verborgen ist, z. B. in der Wand oder im Boden eingemauert oder in der Erde vergraben. An solchen Stellen kann die empfindliche Struktur der Isolierung durch Vögel oder Nagetiere beschädigt werden. Die so entstehenden Lücken in der Isolierung, insbesondere bei Solar-, Heizungs- oder Klimaanlagen, führen zu einer Schwachstelle, durch die Energie ungehindert entweicht, was folglich den Wirkungsgrad des gesamten Systems verringert.

Diese Art von Schäden erfordert meist den Einsatz eines zusätzlichen Schutzes, der widerstandsfähiger gegen mechanische Beschädigungen ist als der Isolierschaum. Zu diesem Zweck wird die äußere Schicht der Isolierung mit polymeren Schutzschichten wie Polyolefin- oder Polyolefin-Copolymer-Folie überzogen. Auf diese Weise wird die Möglichkeit einer versehentlichen Beschädigung der empfindlichen Struktur der Isolierung erheblich reduziert. In den meisten Fällen ist der Austausch einer zerstörten Isolierung nicht nur ein riesiges Problem, sondern auch mit hohen Kosten verbunden.

Chemische Faktoren

Neben den bereits erwähnten physischen und mechanischen Schäden kann die Isolierung auch durch aggressive chemische Substanzen zerstört werden. Ein Beispiel hierfür ist die Wirkung von Meerwasser und dem darin enthaltenen Salz, das galvanische Korrosion verursachen oder weniger widerstandsfähige Materialien auflösen kann. Doch selbst in weitaus weniger extremen Fällen sind sowohl die Rohre als auch die Isolierung solchen Schäden ausgesetzt. Wenn die Installation in Wänden eingemauert oder im Estrich vergossen wurde, können chemisch aktive Baumaterialien zerstörerisch auf die Isolierung der Installation sowie auf die so verborgenen Rohre einwirken. Eine richtig ausgewählte Isolierung hält jedoch solchen Einflüssen stand, behält ihre Isoliereigenschaften bei und schützt gleichzeitig das Rohr.

Eine qualitativ hochwertige Isolierung zeichnet sich nicht nur durch die richtigen Parameter aus. Ebenso wichtig ist, dass diese Eigenschaften über einen langen Zeitraum nach der Montage erhalten bleiben, was nicht immer so einfach ist, wie es scheinen mag. Ein angemessener Schutz der Isolierung kann nicht nur den schädlichen Einfluss äußerer Faktoren auf ihre Eigenschaften reduzieren, sondern in vielen Fällen auch deren schnellen Verschleiß verhindern.

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